Deutscher Teckelklub 1888 e.V. Landesverband Sachsen-Anhalt

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Gruppe Gardelegen
"Jasper vom Bruchsee" mit erbeutetem Waschbär

Jagdliche Impressionen von der Baujagd
... aus Rathenow, auf den Fuchs bei der Baujagd ist immer wieder ein sehenswertes Erlebnis.  Der Steinadler hat bisher über 50 Füchse erfolgreich zur Strecke gebracht.

 

     Die Beizjagd mit dem Steinadler "Artur", Falkner Oliver Peipe
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Wir haben die letzte Bodenjagd noch einmal genutzt, Hunden die Möglichkeit zu geben, das Leistungszeichen Bau Natur zu erlangen. Der Zwinger vom Eisenstein hatte mehere Teckel mit zur Bodenjagd in die Altmark gebracht. So waren an diesem Tag neben mehreren leistungsgeprüften Hunden auch vier Prüfungskandidaten dabei. Unsere Teckelfreunde und Gastgeber Lutz Milz und Hans-Jürgen llliger hatten ihr Jagdrevier gut vorbe-reitet. Schon seit Jahren bejagen sie den Fuchs in eigens für diesen Zweck angelegten Kunstbauen. Den Erfolg dieser Jagdmethode kann man an der guten Entwicklung des Niederwildbestandes erkennen, wissen die Revierinhaber zu berichten. Unter dem Strich war es ein erfolgreicher Tag, vier Hunde hatten durch sehr gute Arbeit am Fuchs das Leistungszeichen erworben und kein Raubwild blieb verletzt zurück.

Zwei Raubwildjäger mit Erfahrung - Lutz Milz und "Festus von der Wallreckte"

 

Teckelfreunde der Gruppen Letzlinger Heide, Gardelegen und Gatersleben-Hakelland waren dabei

Bodenjagt im Februar 2013 in der Altmark

 

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BH-Prüfung für die Zuchtzulassung Bilder siehe hier
 
Fragen zur zeitgemäßen Jagd
Hinweise zur Wasserarbeit mit dem Teckel

 

 

Spurlautprüfung der Gruppe Letzlinger Heide am 29.03.2014

Tolle Leistung! Vier mal 100 Punkte: Heinz Carben mit Quinto vom Tangergrund, Lothar Kusian mit Nenzel vom Calvörder Land, Harald Fischer mit Quando vom Habichtstein und Angela Kummert mit der Tagessiegerin Waldfee vom Wildschütz (v.l.n.r.)

Sammeln der Jäger
Die Treiberkette stellt sich auf.

 

Es ist ein gutes Gefühl, wenn gleich die erste Prüfung im Jahr ein voller Erfolg wird.

Die Vegetation war Ende März schon weit entwickelt. Es wurde                             höchste Zeit für unsere Spurlautprüfung. Der Raps wird bald blühen.

Elf Hunde waren angetreten, um ihr Können auf der Hasenspur zu zeigen. Auch meine jüngste Hündin „Waldfee“ legte heute ihre erste Prüfung ab. Wir hatten in der Gruppe gemeinsam geübt. Alle Hunde waren sehr gut während der Vorbereitung der Prüfung. Aber manchmal ist am Prüfungstag dann alles ganz anders.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wetter war ideal, der Nebel am frühen Morgen sorgte für genügend Feuchtigkeit in der Vegetation. Der Wind hielt sich in Grenzen und die Sonne machte gute Laune.

Meine Erwartungen an die Arbeit meiner Hündin hatte ich nicht zu hoch angesetzt, denn während der Übungstermine war es immer sehr trocken und sehr windig, was die Arbeit durchaus beeinflusste. Außerdem ist die Kleine ja noch sehr jung.

Die Treiberkette war so lang, dass ich kaum verfolgen konnte, wie die anderen Hunde arbeiteten. Die Neugier plagte mich dabei, denn ich fieberte mit den Hundeführern mit, die zum ersten Mal einen Hund zur Prüfung führten. Mir ging es immer durch den Kopf „Hoffentlich packen es alle“ und „Warum stehen die Hasen überall auf, nur nicht in meiner Nähe?“ Endlich war es soweit, auf dem dritten Acker wurde mir ein Hase angeboten. Janina Knorr hatte ihn hochgetreten und mich beim Ansetzen des Hundes eingewiesen. Kaum war der Karabinerhaken der Ablaufleine gelöst, da war meine Waldfee auch schon mit gutem Laut auf und davon. Sie arbeitete die Spur zügig und weit, sehr sehr weit. Ich wusste nicht, ob sie meine Pfeife noch hören konnte, wahrscheinlich nicht. Und ich konnte meinen Hund nicht mehr sehen, schon lange nicht mehr, trotz ihrer Signalweste.

Nach einer gefühlten halben Stunde war sie wieder da, meine kleine Waldfee, ich war überglücklich.

Und wie haben die anderen gearbeitet? Nicht alle Hundeführer waren zufrieden. Mancher Teckel erreichte heute nicht seine gewohnte Leistung. Aber wie ist das beim Spurlaut? …  Die Bewertung ist zweitrangig, zu viele Faktoren beeinflussen die Tagesleistung. Entscheidend ist doch, dass man besteht. Trotzdem hätte ich gern gesehen, wenn Peppi (ein bildschöner Kaninchenteckel) und Ida (ein roter Kurzhaar) bei der Prüfung so gearbeitet hätten wie zu den Übungsterminen. Schade für die zwei, gerade Erstlingsführer sollten mit Erfolg beginnen.

Aber meine kleine Waldfee überraschte mich heute sehr angenehm. Glatt 100 Punkte, ohne wenn und aber, was will man mehr?!

Wieder einmal bestätigt das meine Meinung: Welpen sind wie Kinder und Junghunde wie Teenager, man muss ihnen Zeit geben, sich zu entwickeln. Wer frühzeitig arbeiten will, der darf das tun. Aber wer lieber noch ein wenig spielen möchte, den soll man lassen. Unsere Hunde zeigen uns selbst, wann sie für die Ausbildung reif sind. Drill und Prüfungstourismus mag ich gar nicht. Manch eine Ahnentafel gibt eher Auskunft über den Ehrgeiz des Hundeführers als über die Fähigkeiten des Hundes. Wettbewerb ist auch bei Jagdhunden in Mode gekommen. Doch bringt er nicht nur Erfolg, sondern auch Neid und Missgunst.

In diesem Sinne finde ich das Ergebnis unserer Spurlautprüfung ganz in Ordnung. Elf Hunde nahmen an der Prüfung teil, alle bestanden. Ganz bestimmt sind auch alle sehr gut, nur heute hatte gerade ich ein bisschen mehr Glück und deshalb darf ich mich über mein Ergebnis ganz besonders freuen.

Angela Kummert